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Gästeliste: wie ihr ohne Streit entscheidet, wen ihr einladet

Die Gästeliste ist die schwierigste Entscheidung — und die, die das Budget am stärksten bewegt. Eine klare Methode erspart monatelange Verhandlungen zwischen den Familien.

Veröffentlicht am 2026-07-29 · 1 Min. Lesezeit

Fangt mit der Zahl an, nicht mit den Namen

Legt zuerst fest, wie viele Personen ins Budget und in die Location passen; erst danach füllt ihr die Liste. Andersherum wächst die Liste von allein und die Rechnung kommt am Schluss. Ein einfacher Trick: teilt die Gesamtzahl in drei Teile — Braut, Bräutigam und Familien — und jeder Teil verwaltet sein eigenes Kontingent.

Nähe-Kreise

Schreibt drei Listen: Kreis 1 (die, ohne die es keinen Sinn ergäbe: enge Familie und lebenslange Freunde), Kreis 2 (Freunde und weitere Verwandtschaft) und Kreis 3 (Kollegen, Bekannte, Höflichkeitseinladungen). Schließt Kreis 1 ab, bewertet Kreis 2 mit dem Budget vor Augen und nutzt Kreis 3 nur, wenn nach den Zusagen noch Platz übrig ist.

Begleitungen, Kinder und die Regeln, die Missverständnisse verhindern

Entscheidet, bevor ihr die Einladungen verschickt: Begleitung nur für feste Beziehungen oder für alle? Kinder, ja oder nein? Was ihr auch wählt — es muss für alle gelten und auf der Einladung und der Hochzeitswebsite stehen. Unbehagen entsteht durch Inkonsequenz, nicht durch die Regel selbst. Wenn ihr euch gegen Kinder entscheidet, bietet Alternativen an (zum Beispiel Kinderbetreuung vor Ort).

Rechnet mit Absagen und holt die Zusagen rechtzeitig ein

Im Schnitt können 10 % bis 15 % der Gäste am Ende doch nicht kommen — noch mehr, wenn viele von weit her anreisen. Verschickt die Einladung mit einer Antwortfrist und hakt bei denen nach, die nicht antworten: die endgültige Zahl bestimmt die Cateringkosten und den Sitzplan. In der App liegen Gästeliste, RSVP und Erinnerungen am selben Ort, und die Zusagen fließen automatisch in den Sitzplan ein.

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